10. November 2017 Diversität und Mehrsprachigkeit im ePSA-Unterricht als Ressource und Chance

In diesem Workshop geht es darum, das Spannungsfeld zwischen Möglichkeiten und Grenzen von Diversität und Mehrsprachigkeit im ePSA-Unterricht auszuloten. Es werden die eigene Haltung und Rolle als Unterrichtende_ r im Kontext von Migrationsgesellschaft und pädagogischer Praxis reflektiert und diskutiert. Gearbeitet wird an aktuellen Schlüsselbegriffen und es findet eine kritische Auseinandersetzung vor dem Hintergrund der aktuellen migrations- und sprach(en)politischen Debatte statt. Konkrete Materialien und Aktivitäten, die entlang der Kompetenzfelder des Pflichtschulabschlusses gegliedert sind, werden präsentiert und damit exemplarisch gezeigt, wie eine Pädagogik der Heteroglossie (Busch 2014) konkret umgesetzt werden kann. Unter dem Einbeziehen von Mehrsprachigkeit kann vor allem das Anerkennen, Sichtbar- und Nutzbarmachen der mitgebrachten sprachlichen Kompetenzen verstanden werden. Wie kann Mehrsprachigkeit von Migrant_innen als Ressource für das Lernen genutzt und als Chance im Unterricht verstanden werden? Sprachen werden nicht als in sich geschlossene Einheiten betrachtet, sondern als vernetzt operierende Mittel zur Kommunikation in mehrsprachigen Räumen. Dabei wird das Potenzial von Mehrsprachigkeit sichtbar gemacht und auf die zentrale
Rolle der Erstsprachen als unterstützende und bereichernde Faktoren im Lernprozess verwiesen.
10. November 2017
1 Tag (8 UE) 10-17 Uhr
KHG Heim, Petrinumstraße 12/7, 4040 Linz

REFERENT_INNEN: Thomas Laimer, Christian Wurzenrainer

ANMELDUNG
Tel: +43 69913134806
Mail: office@bildungsentwicklung.com

Gefördert aus Mitteln des  Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung

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