8. Juni 2017 Die Komplexität von Diskriminierungsformen in der Bildungsarbeit – Entwicklungswerkstatt für Prüfungsbeispiele

Wie wirken gesellschaftliche Ausschlusspraxen in der Bildungsarbeit? In diesem Workshop geht es um das Zusammenwirken unterschiedlicher Faktoren wie z.B. Gender, sozio-ökonomischer Hintergrund, ethnische Zugehörigkeit oder Alter. Wie beeinflussen gesellschaftliche Hierarchien konkrete Lehrmethoden, Inhalte und die Position der Lehrenden? „Bildung“ wird dabei nicht als neutraler Wert verstanden, sondern als eingebettet in gesellschaftliche Verhältnisse, durch die Diskriminierung auch reproduziert werden kann. Welche Möglichkeiten habe ich als Lehrende_r, um diese Dynamiken zu reflektieren oder zu durchbrechen?

Anhand kurzer Inputs und der Arbeit mit Texten wird das Konzept Intersektionalität und seine Relevanz für die Bildungsarbeit betrachtet. Vor diesem Hintergrund wird den Teilnehmer_innen Raum geboten, Schwierigkeiten und Kompetenzen in der Bildungsarbeit zu reflektieren und zu diskutieren. Dabei kommen auch konkrete Methoden zur Dekonstruktion von Stereotypen zur Anwendung (Medien-, Sprach- und Bildanalyse). Gemeinsam werden konkrete Methoden für die Umsetzung von Gender- und Diversitätsgerechtigkeit in der Praxis diskutiert und anti-diskriminierende Strategien entwickelt.

8. Juni 2017
Salzburg
1 Tag (8 UE) 10-17 Uhr

REFERENT_INNEN: Ariane Sadjed, Maria Steinbauer

ANMELDUNG
Tel: +43 69913134806
Mail: office@bildungsentwicklung.com

Gefördert aus Mitteln des  Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung

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